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Neu im Netz: Internetauftritt zur Gleichstellung

Auf www.gleichstellung-sfb871.de werden Gleichstellungsprojekte und Services vorgestellt 

Hannover, 10.04.2014/kle

 

Der Sonderforschungsbereich SFB 871 "Produkt-Regeneration" an der Leibniz Universität Hannover geht neue Wege, um wissenschaftliche Talente zu fördern, qualifizierte Frauen für den Maschinenbau zu gewinnen und fächerübergreifende Forschungsansätze vorzustellen: Er startet seinen eigenen Internetauftritt zur Gleichstellung. 

 

An welchen Förderprojekten des Sonderforschungsbereichs 871 kann ich teilnehmen, um gezielt meine wissenschaftlichen Potenziale zu heben? Welche Karrierewege führen qualifizierte Frauen in den Maschinenbau? Gibt es dafür Vorbilder und ermutigende Beispiele? Und wie erleben berufserfahrene Maschinenbau-Ingenieurinnen ihre Karrieren - haben sie Tipps für die Nachwuchswissenschaftler/innen von heute? Welche Services helfen mir, meine Wissenschaftskarriere mit dem Familienleben zu vereinbaren? 

 

Antworten hierauf, Ansprechpartner/innen zur Gleichstellung und zu Genderfragen, zu Dienstleistungen der Leibniz Universität Hannover rund um die Kinderbetreuung und Pflege sowie nützliche Links für Studierende, Nachwuchswissenschaftler/innen und Technikbegeisterte sind ab sofort im Netz abrufbar unter 

 

www.gleichstellung-sfb871.de. 

 

Videos mit Erfolgsfrauen im Maschinenbau ermutigen dazu, sich für den Ingenieursberuf zu entscheiden und Maschinenbau zu studieren. Welche Erfolgsfaktoren, familiären Prägungen und persönliche Interessen es gibt, um als Ingenieur/in Karriere zu machen, zeigen die sozialwissenschaftlichen Studien von jungen Forscherinnen der Leibniz Universität Hannover. Diese Studien sind in Kooperation zwischen dem Maschinenbau und dem Institut für Soziologie unter Frau Prof. Eva Barlösius entstanden. Mehr dazu erfahren Sie unter Projekte in der Rubrik Gleichstellung auf der Website. 

 

Finanziell unterstützt wurde das Projekt mit Mitteln der DFG. 

Weitere Infos finden Sie auch auf www.sfb871.de, www.tfd.uni-hannover.de und auf www.maschinenbau.uni-hannover.de.

LUH Presseinformation vom 21.11.2013

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt Verlängerung des Sonderforschungsbereichs 871  an der Leibniz Universität Hannover für weitere vier Jahre

 

Neuer Forschungsschwerpunkt bis 2017: Regeneration von Verdichter-Blisks in Triebwerken — TU Braunschweig mit Teilprojekt beteiligt

 

Große Freude an der Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 871 – Regeneration komplexer Investitionsgüter – bis Ende 2017 bewilligt.

Professor Jörg Seume, Sprecher des SFB 871 und Dekan der Fakultät für Maschinenbau, zeigt sich über die positive Rückmeldung äußerst erfreut: "In den ersten vier Jahren konnten wir am Beispiel ziviler Flugtriebwerke bereits wichtige Ergebnisse für die Regeneration von Investitionsgütern erarbeiten. Es freut mich, dass wir die gute Zusammenarbeit zwischen  den Instituten fortführen können, um weitere Erkenntnisse für die Industrie und die Gesellschaft zu erarbeiten."

Die Wissenschaftler/innen des SFB 871 erhalten knapp 9,7 Mio. EUR von  der DFG, um ihre Forschung zur Ressourcen sparenden Instandhaltung und Reparatur komplexer Investitionsgüter zu vertiefen. Zu diesen zählen neben Flugzeugtriebwerken beispielsweise auch Windenergieanlagen, Schienenfahr-zeuge und stationäre Gasturbinen in Kraftwerken. Der SFB erarbeitet wissen-schaftliche Grundlagen für zukünftige Regenerationsprozesse. Die Reparatur  und Instandhaltung wird ganzheitlich betrachtet. Dabei werden die Wechselwirkungen von Funktion und Fertigung des Investitionsgutes in den Regenerationsprozess einbezogen.

Im Mittelpunkt der kommenden vier Jahre steht die Forschung zur gewichts- sparenden Verdichter-Blisk. Eine Blisk (Blade Integrated Disk) ist ein Bauteil, bei dem die Laufschaufeln und die rotierende Scheibe aus einem Stück bestehen. Ihre Herstellung und Reparatur erfordert neueste computergestützte Fertigungstechnologien. Der SFB 871 hat das Ziel, neue Verfahren zu entwickeln und den Einfluss der Reparatur auf das Gesamtverhalten des Triebwerks zu bestimmen, damit möglichst wenige Neuteile eingesetzt werden müssen. Der Nutzen ist wirtschaftlich und ökologisch: Es werden Kosten  u n d  Ressourcen eingespart.

In dieser Fortsetzung des Sonderforschungsbereichs erarbeiten 20 Doktorandinnen und Doktoranden in 19 interdisziplinären Teilprojekten neue Wege der Regeneration komplexer Investitionsgüter und führen dazu gemeinsam mit 10 Technikern und Facharbeitern Experimente durch. Die Grundfinanzierung in Höhe von 800 000 EUR erfolgt durch die Leibniz Universität Hannover und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Im Sonderforschungsbereich 871 nutzt der Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover fach- und universitätsübergreifende Synergien: So ist u.a. das Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen der TU Braunschweig mit einem Teilprojekt eingebunden. Von seiten der Leibniz Universität beteiligen sich acht Institute der  Fakultät für Maschinenbau. Zudem bearbeiten die Fakultäten für Wirtschaftswissen-schaften und für Bauingenieurwesen/Geodäsie sowie das Laser Zentrum Hannover jeweils ein Teilprojekt in dieser zweiten Förderperiode des SFB.

 

 

 

 

„Uni on Tour“ in Nordwestniedersachsen

Leibniz JuniorLAB und SFB 871 besuchen Schulen in Brake, Varel, Aurich, Emden und Norden

 

(Presseinformation LUH: 20.11.2013)

 

Technik macht Spaß! Schülerinnen und Schüler, die das Leibniz JuniorLAB schon einmal in ihrer Klasse erleben durften, sind davon überzeugt. Wenn der Experimente-Bus Schulen in Hannover und der Region besucht, verwandeln sich Klassenzimmer für einen Vormittag in Forscherlabore. Besonders wichtig dabei ist, dass die Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren; damit wird das Erlebte greifbar und Erkenntnisse werden durch Ausprobieren gewonnen.

Gemeinsam mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) 871 „Regeneration komplexer Investitionsgüter“ geht das Leibniz JuniorLAB Ende November auf eine ganz besondere Tour: Fünf Schulen in Nordwestniedersachsen werden besucht – anders als beim regulären Leibniz JuniorLAB, das sich an Grundschulen richtet, sind es diesmal Gymnasien.

Im Zeitraum vom 25. bis 29. November besuchen das Leibniz JuniorLAB und der SFB 871 jeweils zwei 7. oder 8. Klassen des Gymnasiums Brake, des Lothar-Meyer-Gymnasiums Varel, des Gymnasiums Ulricianum Aurich, des Johannes-Althusius-Gymnasiums Emden und des Ulrichsgymnasiums Norden.

Neben Experimenten zum Mitmachen erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen über die Leibniz Universität Hannover und den Studiengang Maschinenbau. Ziel der Aktion ist es, die Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern und ihr Interesse an einem Studium in diesem Bereich zu wecken – insbesondere am Standort Hannover.

Gefördert wird das Leibniz JuniorLAB von Volkswagen Nutzfahrzeuge und der Stiftung NiedersachsenMetall.

Bei Fragen zum Leibniz JuniorLAB wenden Sie sich bitte an Ina Fedrich, uniKIK, unter Telefon +49 511 762 8791 oder per E-Mail unter fedrich(at)unikik.uni-hannover.de.

Produktregeneration macht teure Investitionsgüter wieder fit

Industrie: Komplexe Investitonsgüter künftig so wieder herzustellen, dass deren Wert für den Benutzer maximiert wird, das ist Ziel aktueller Untersuchungen. Typische Beispiele für die Anwendungvon Regenerationsverfahren sind stationäre Turbomaschinen und Windenergieanlagen. Die Automation von Reperaturen soll zudem die Reproduzierbarkeit verbessern.

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Pressemitteilung DFG

 

Pressemitteilung Nr. 64| 18. November 2009


DFG richtet 17 weitere Sonderforschungsbereiche ein

 

... Wie können bei der Instandsetzung gebrauchter komplexer Investitionsgüter möglichst viele Komponenten des Gesamtsystems so erhalten oder aufgearbeitet werden, dass die funktionalen Eigenschaften des Investitionsguts wiederhergestellt und womöglich sogar verbessert werden? Dieser praxisnahen Herausforderung der Wissenschaft stellt sich der SFB 871 "Regeneration komplexer Investitionsgüter". Vor allem anhand von Flugzeugtriebwerken wollen Forscherinnen und Forscher der Universität Hannover ein System entwickeln, um die Eigenschaftsveränderung gebrauchter Bauteile zu bestimmen und die komplexen Wechselwirkungen im Zusammenspiel von gebrauchten und neuen Teilen zu untersuchen. Ziel des Forschungsvorhabens ist eine ganzheitliche Steuerung der Regenerationsprozesse und eine wirtschaftliche, funktionale sowie sicherheitsrelevante Optimierung. (Sprecherhochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; Sprecher: Professor Dr.-Ing. Jörg Seume; außerdem beteiligt: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Göttingen, Laser Zentrum Hannover e.V.) mehr...

 

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur




31 Mio. Euro für Spitzenforschung von der DFG

Stratmann gratuliert Krebsforschern, Ingenieuren und Meeresforschern

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt entschieden, in den kommenden vier Jahren rund 31 Millionen Euro für Projekte der Spitzenforschung an niedersächsischen Hochschulen bereitzustellen.

"Wissenschaftler aus Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg sind an drei neuen ,Sonderforschungsbereichen’ beteiligt. Die Förderung der DFG zeigt, wie erfolgreich unsere Forscher kooperieren. In der Medizin, in den Ingenieurwissenschaften und in der Meeresforschung bewegen wir uns mit Forschergruppen aus den USA oder Asien auf Augenhöhe", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann. Er gratuliere den Spitzenforschern zu ihrem Erfolg. Aus ihrer Arbeit erhoffe er sich unter anderem zukunftsweisende Erkenntnisse für den Umweltschutz und die Leberkrebstherapie.

Von den neuen "Sonderforschungsbereichen" profitieren vier Hochschul- und Forschungsstandorte:

Für die Leibniz Universität Hannover hat die DFG 10,7 Mio. Euro für die Einrichtung des Sonderforschungsbereichs "Regeneration komplexer Investitionsgüter" bewilligt. In diesem ingenieurwissenschaftlichen Verbundprojekt erarbeiten Forscher die wissenschaftlichen Grundlagen für ein neues, umweltschonendes Verfahren zur Nutzung hochwertiger Investitionsgüter. Das sind beispielsweise Flugzeugtriebwerke oder auch Teile von Windenergieanlagen. Neue Verfahren aus Hannover sollen diese Produkte langlebiger machen und damit Kostenersparnis für Unternehmen und Einsparungen von Ressourcen bringen, die dem Umweltschutz zugute kommen.

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faktor-magazin

 

25. März 2010

Forschung für langlebige Investitionsgüter

 

Das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen beteiligt sich an einem neuen Sonderforschungsbereich mit dem Titel "Regeneration komplexer Investitionsgüter".

Rolls-Royce-Rot

© Rolls-Royce Deutschland/DLR

Der neue Sonderforschungsbereich ist am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover federführend angesiedelt und wird von der DFG mit 10 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Das DLR beteiligt sich mit etwa 650.000 Euro an dem Projekt. Ziel der Forscher ist es, die Lebensdauer sogenannter komplexer Investitionsgüter wie Windkraftanlagen, Werkzeugmaschinen oder Kraftwerkturbinen zu erhöhen."Das werden wir am Beispiel von Flugzeugtriebwerken untersuchen", sagt Ingo Röhle, Leiter der Abteilung Turbine im DLR Göttingen. Der Anteil verschrotteter Komponenten bei den Investitionsgütern gilt als sehr hoch.Zudem existieren nur wenige, zumeist unflexible Reparaturverfahren, und Erkenntnisse aus der Produktneuentwicklung fließen in die Regeneration kaum ein.

"Konkret wollen wir in Göttingen untersuchen, welche Auswirkungen Schäden und Reparaturen auf die Leistung von Flugzeugturbinen haben", erklärt DLR-Turbinenforscher Clemens Buske. Dazu wird eine beschädigte mit einer normalen Turbine verglichen. Zunächst geschieht dies in Experimenten im Windkanal. "Daraus erstellen wir dann eine Computersimulation, um Vorhersagen zu ermöglichen."Flugzeug-Wartungsbetriebe können mit solchen Simulationen künftig besser entscheiden, wann welche Reparatur sinnvoll ist. Außerdem lässt sich in der Simulation auch das Gesamtsystem betrachten: Wenn etwa einzelne Turbinenschaufeln ersetzt werden müssen, lässt sich ermitteln, wie hoch die Einsparung an Kerosin ist und wie stark damit die Umwelt entlastet werden kann. Das Ergebnis sind Ressourcenschonung, Zeitersparnis, Qualitätsgewinn. mehr...

Niedersachsen Aviation



Triebwerk-Wartung soll effizienter werden                                                                                         31.03.2010

Wie können der Betrieb und die Wartung von Flugzeugtriebwerken effizienter und kostengünstiger werden? Das soll ein neuer Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) herausfinden, an dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen beteiligt ist.

Wenn ein Flugzeug nicht fliegt, sondern gewartet wird, kostet das viel Geld. Trotzdem wird gerade die Wartung der komplexen und stark beanspruchten Triebwerke eines Flugzeugs auch heute noch weitgehend manuell durchgeführt.Die Turbinenschaufeln werden ausgebaut, eine Fachkraft begutachtet sie und entscheidet, ob beschädigte Schaufeln repariert oder ersetzt werden. Die Forscher wollen diese aufwendige und teure Wartungsprozedur ändern, indem sie möglichst frühzeitig Verschleiß von Komponenten in einem Triebwerk erkennen, ohne sie auseinanderzubauen.

Der neue Sonderforschungsbereich, der mit vollem Titel "Regeneration komplexer Investitionsgüter" heißt, ist am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover federführend angesiedelt und wird von der DFG mit 10 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Das DLR beteiligt sich mit etwa 650.000 Euro an dem Projekt.

Defekte Schaufel (Quelle: Leibniz Universität Hannover)

Lebensdauer von Turbinen erhöhen

Ziel der Forscher ist es, die Lebensdauer sogenannter komplexer Investitionsgüter wie Windkraftanlagen, Werkzeugmaschinen oder Kraftwerkturbinen zu erhöhen. "Das werden wir am Beispiel von Flugzeugtriebwerken untersuchen", sagt Prof. Ingo Röhle, Leiter der Abteilung Turbine im DLR Göttingen. Der Anteil verschrotteter Komponenten bei den Investitionsgütern gilt als sehr hoch. Zudem existieren nur wenige, zumeist unflexible Reparaturverfahren, und Erkenntnisse aus der Produktneuentwicklung fließen in die Regeneration kaum ein.

"Konkret wollen wir in Göttingen untersuchen, welche Auswirkungen Schäden und Reparaturen auf die Leistung von Flugzeugturbinen haben", erklärt DLR-Turbinenforscher Clemens Buske. Dazu wird eine beschädigte mit einer normalen Turbine verglichen. Zunächst geschieht dies in Experimenten im Windkanal."Daraus erstellen wir dann eine Computersimulation, um Vorhersagen zu ermöglichen."

Flugzeug-Wartungsbetriebe können mit solchen Simulationen künftig besser entscheiden, wann welche Reparatur sinnvoll ist. Außerdem lässt sich in der Simulation auch das Gesamtsystem betrachten: Wenn etwa einzelne Turbinenschaufeln ersetzt werden müssen, lässt sich ermitteln, wie hoch die Einsparung an Kerosin ist und wie stark damit die Umwelt entlastet werden kann. Das Ergebnis sind Ressourcenschonung, Zeitersparnis, Qualitätsgewinn.

Stadt Göttingen

 

DLR: Triebwerk-Wartung soll effizienter werden

 

Wie können der Betrieb und die Wartung von Flugzeugtriebwerken effizienter und kostengünstiger werden? Das soll ein neuer Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) herausfinden, an dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen beteiligt ist.

 

Durch Einblasen von Farbe wird die Strömung auf einem Rolls-Royce-Rotor sichtbar gemacht. Foto: Rolls-Royce Deutschland/DLR.

Durch Einblasen von Farbe wird die Strömung auf einem Rolls-Royce-Rotor sichtbar gemacht. Foto: Rolls-Royce Deutschland/DLR

Wenn ein Flugzeug nicht fliegt, sondern gewartet wird, kostet das viel Geld. Trotzdem wird gerade die Wartung der komplexen und stark beanspruchten Triebwerke eines Flugzeugs auch heute noch weitgehend manuell durchgeführt. Die Turbinenschaufeln werden ausgebaut, eine Fachkraft begutachtet sie und entscheidet, ob beschädigte Schaufeln repariert oder ersetzt werden. Die Forscher wollen diese aufwendige und teure Wartungsprozedur ändern, indem sie möglichst frühzeitig Verschleiß von Komponenten in einem Triebwerk erkennen, ohne sie auseinanderzubauen. Der neue Sonderforschungsbereich, der mit vollem Titel "Regeneration komplexer Investitionsgüter" heißt, ist am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover federführend angesiedelt und wird von der DFG mit 10 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Das DLR beteiligt sich mit etwa 650.000 Euro an dem Projekt.


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